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I

Name, Sitz und Zweck des Vereins

Art. 1

1 Unter dem Namen 'Union Schweizerischer Gesellschaften für experimentelle Biologie' (hervorgegangen aus dem Schweizerischen Verein für Physiologie, Physiologische Chemie und Pharmakologie) besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff des schweizerischen Zivilgesetzbuches.

2 Der Sitz des Vereins befindet sich am Ort der Geschäftsstelle.

Art. 2 1 Der Verein bezweckt:
 

- Zusammenfassung und Unterstützung der Bestrebungen folgender
  Gesellschaften:

  - Schweizerische Gesellschaft für Anatomie, Histologie und
  Embryologie; (sgAHE)
  - Schweizerische Gesellschaft für Biochemie; (sgBIO)
  - Schweizerische Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie
  (sgPHA)
  - Schweizerische Gesellschaft für Physiologie; (sgPHY)
  - Schweizerische Gesellschaft für Zellbiologie, Molekularbiologie und
  Genetik; (sgZMG)
  - Società Ticinese delle Scienze Biomediche e Chimiche; (STSBC)
  - Schweizerische Gesellschaft für Onkologie; (sgO)
  - die Förderung experimentell-biologischer Forschung,
  - die Förderung der Ausbildung von Forschern im Gebiet der
  experimentellen Biologie,
  - den Meinungsaustausch in allen Fragen, welche die Interessen der
  experimentell-biologischen Forschung in der Schweiz berühren,
  - die Vertretung der gemeinsamen Interessen der Fachgesellschaften
  gegenüber Behörden und anderen Organisationen.
  2 Insbesondere erstrebt der Verein diesen Zweck durch:
  - Abhalten von gemeinsamen wissenschaftlichen Tagungen,
  - Koordination der Bestrebungen der Fachgesellschaften,
  - Zusammenarbeit mit affiliierten Gesellschaften und anderen
  Organisationen mit verwandter Zielsetzung.
 

3 Für die Behandlung dieser Aufgaben können Ausschüsse gebildet werden.

 

II

Mitgliedschaft

Art. 3

1 Mitglieder des Vereins sind die in Artikel 2 Absatz 1 erwähnten Fachgesellschaften. Durch Beschluss von 3/4 sämtlicher (nicht nur anwesender) Delegierten der Fachgesellschaften kann die Delegiertenversammlung weitere Organisationen, die dem Verein beitreten möchten, zu Fachgesellschaften im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 und damit zu Mitgliedern erklären.

2 Bei wichtigen Aenderungen in der Zusammensetzung der Fachgesellschaften, wie z.B. der Fusion von solchen, muss ausserdem anlässlich der Jahresversammlung der weitere Verbleib der veränderten Fachgesellschaften von 3/4 der Delegierten bestätigt werden.

3 Durch Beschluss von 3/4 sämtlicher Delegierten der Fachgesellschaften (nicht nur der anwesenden) kann die Delegiertenversammlung weitere Organisationen mit verwandter Zielsetzung zu affiliierten Mitgliedern des Vereins erklären. Rechte und Pflichten der affiliierten Gesellschaften werden in gesonderten Ausführungsbestimmungen festgelegt. Die Affiliation wird in einer schriftlichen gegenseitigen Vereinbarung dokumentarisch festgehalten.

Art. 4 Der Austritt steht jeder Fachgesellschaft bzw. affiliierten Gesellschaft mittels schriftlicher Anzeige an den Exekutivausschuss 6 Monate im Voraus auf Ende des Jahres zu.
Art. 5 Erfüllte eine Fachgesellschaft bzw. affiliierte Gesellschaft nicht mehr den Zweck und die Ziele des Vereins, kann sie durch Beschluss einer 3/4 Mehrheit sämtlicher Delegierter der Fachgesellschaften (nicht nur der anwesenden) ausgeschlossen werden. Der Ausschluss kann nur auf Ende des Kalenderjahres erfolgen, und muss mindestens 6 Monate im Voraus mitgeteilt werden.
Art. 6

Die jährliche Beiträge der Fachgesellschaften sowie der affiliierten Gesellschaften an den Verein werden von der Delegiertenversammlung festgesetzt.

 

III.

Organisation des  Vereins

Art. 7

Die Organe des Vereins sind:

A) die Delegiertenversamlung
B) der Exekutivausschuss (EA)
C) die Geschäftsstelle
D) die Rechnungsrevisoren

A.

Die Delegiertenversammlung

Art. 8 Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie wird vom EA einberufen. Die Einberufung hat schriftlich spätestens fünf Wochen zum Voraus zu erfolgen. Traktandenanträge für die Delegiertenversammlung sind spätestens vier Wochen schriftlich dem EA einzureichen. Ueber Anträge, die nicht auf der Traktandenliste stehen, kann nur mit Zustimmung aller anwesender Delegierten sofort verhandelt und beschlossen werden. Ausgenommen davon sind Statutenänderungen, eine allfällige Auflösung des Vereins oder Aenderungen der Mitgliedschaft von Fachgesellschaften. Delegiertenversammlungen finden mindestens einmal im Jahr statt und ausserdem so oft dies der EA als angezeigt erscheint, oder auf Verlangen von mindestens zwei Fachgesellschaften.
Art. 9

1 Jede der Fachgesellschaften ernennt für die Delegiertenversammlung drei Delegierte, von denen einer der Präsident der betreffenden Fachgesellschaften sein soll. Jedem bzw. jeder Delegierten steht in der Versammlung eine Stimme zu. Die Delegierten können sich vertreten lassen.

2 Mitglieder des EA, die nicht Delegierte sind, haben in der Delegiertenversammlung das Stimmrecht in allen Belangen.

3 Die affiliierten Gesellschaften ernennen je einen Delegierten, dem in der Delegiertenversammlung in allen Belangen eine Stimme zusteht, die nicht die Struktur des Vereins betreffen (Statutenänderungen, Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedgesellschaften, Wahl und Abberufung der Mitglieder des EA). Die Zahl der Delegierten der affiliierten Gesellschaften darf 2/3 der Zahl der Delegierten der Fachgesellschaften nicht übersteigen.

Art. 10 Die Delegiertenversammlung wird vom Präsidenten des EA geleitet. Die Geschäftsstelle führt Protokoll über die Verhadlungen und Beschlüsse.
Art. 11

Die Delegiertenversammlung entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich einem anderen Vereinsorgan übertragen werden.

a) Genehmigng des Sitzungsprotokolls und eventueller Berichte des
    EA
b) Genehmigung der Jahresrechnung
c) Beschlussfassung über die auf der Traktandenliste aufgeführter
    Anträge
d) Entlastung des EA und der Rechnungsrevisoren
e) Wahl und Abberufung der Mitglieder des EA und der
    Rechnungsrevisoren
f) Vornahme von Statutenänderungen
g) Bestellung von Kommissionen und Erlass von Weisungen für
    Spezialaufgaben
h) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
i) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern gemäss Art. 3 und Art. 5
k) Festsetzung der Mitgliederbeiträge

Art. 12

Die Vereinsbeschlüsse werden, sofern die Statuten nicht etwas anderes festlegen, mit der einfachen Mehrheit der Stimmen der anwesenden Delegierten gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten den Ausschlag.

 

B.

Der Exekutivausschuss

 

Art. 13

Zusammensetzung
Der EA besteht aus dem Präsidenten, dem angehenden Präsidenten, und dem vorangehenden Präsidenten. Zudem nominiert jede Fachgesellschaft ein Mitglied ihres Vorstands, wenn möglich ihren Präsidenten, für den EA. Der vorangehende Präsident vertritt bei Bedarf den Präsidenten (Vizepräsidentschaft). Der angehende Präsident hat in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle die Aufsicht über die Finanzen inne (Quästor).

Art. 14

1 Wahl und Amtsdauer:
Die aus den Fachgesellschaften stammenden Mitglieder des EA werden durch die Delegiertenversammlung gewählt. Die Amtsdauer beträgt 2 Jahre. Die EA-Mitglieder brauchen nicht Delegierte zu sein. Einmalige Wiederwahl ist möglich.

  2 Für die Präsidentschaft besteht die folgende Aemterrotation. Je 2 Jahre nacheinander angehender Präsident, Präsident, vorangehender Präsident. Rechtzeitig vor der ordentlichen Rotation sucht der Präsident eine geeignete Person für das Amt des angehenden Präsidenten und schlägt diesen mindestens einen Monat vor der jährlichen Delegiertenversammlung der DV zu Wahl vor. Ausserdem können 5 Delegierte der Delegiertnverammlung einen Monat vorher ebenfalls einen solchen Vorschlag unterbreiten. Beim Wechsel vom angehenden Präsidenten zum Präsidenten muss zudem ebenfalls eine Bestätigungswahl durch die DV erfolgen.
  3 Kann der Präsident sein Amt nicht wahrnehmen, so übernimmt der vorangehende Präsident interimistisch sein Amt, und die Aemterrotation und Neuwahl eines angehenden Präsidenten wird auf den frühest möglichen Zeitpunkt vorverlegt. Scheidet der vorangehende Präsident aus, so übernimmt ein anderes Mitglied des EA die Stellvertretung des Präsidenten (Vizepräsidentschaft). Scheidet der angehende Präsident aus oder kann auf die reguläre Aemterrotation hin die Präsidentschaft nicht übernehmen, so wird auf den frühest möglichen Zeitpunkt eine neue Person gewählt.
Art. 15 Der EA vertritt den Verein nach aussen und besorgt die unmittelbare Führung der Vereinsgeschäfte. Die EA-Mitglieder haben kollektive zu zweien rechtsverbindliche Unterschrift.
Art. 16

1 Der EA fasst seine Beschlüsse unter Vorbehalt von Abs. 2 in gemeinsamer Sitzung mit dem absoluten Mehr der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten den Ausschlag.

2 Auf dem Zirkulationsweg gefasste Beschlüsse müssen einstimmig sein.

Art. 17

Dem EA liegen insbesondere ob:

a) Die Leitung der Vereinsgeschäfte
b) Die Beschlussfassung über die Abhaltung von Veranstaltungen,
c) Die Einladung der Mitglieder zur Delegiertenversammlung und die
    Festlegung der Traktandenliste,
d) Die Ausführung der Beschlüsse der Delegiertenversammlung und
    der ihm von dieser übertragenen Aufgaben,
e) Festsetzung des Ortes der nächsten wissenschaftlichen Tagung,
f) Wahrung des experimentell-biologischen Charakters der
    wissenschaftlichen Tagungen,
g) in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle: Aufrechterhaltung eines
    Informationsangebots über elektronische (Web Site, Mailing List)
    oder gedruckte Medien,
h) Berichterstattung und Rechnungsablage für das abgelaufene Jahr in
    der ersten Delegiertenversammlung des neuen Jahres.

Art. 18

Die Traktandenlisten und Protokolle der EA-Sitzungen werden auch den affiliierten Gesellschaften zugestellt. Diese können beantragen, eine Person ohne Stimmrecht an die EA zu entsenden.

 

C.

Die Geschäftsstelle

 

Art. 19 Die Geschäftsstelle wird professonell geführt Die leitende Person und allfällige weitere Mitarbeitende werden durch den EA angestellt. Die Geschäftsstelle führt das Mitgliederverzeichnis der USGEB und das Protokoll der Sitzungen. (Für ihre eigenen Mitgliederverzeichnisse sind die Mitgliedergesellschaften verantwortlich und stellen aktuelle Versionen derselben der Geschäftsstelle zu Verfügung.) Die Geschäftsstelle besorgt den Versand von elektronischen oder gedruckten Zirkularen, Aufnahmeurkunden usw. sowie die Aktualisierung der Website. In Zusammenarbeit mit den Sekretären der Mitgliedgesellschaften orientiert sie die einzelnen Mitglieder der Fachgesellschaften über Tagungen der Mitgliedgesellschaften.
Art. 20

Das Rechnungswesen und die Verwaltung des Vereinsvermögen werden von der Geschäftsstelle in Zusammenarbeit mit dem angehenden Präsidenten (Quästor) besorgt. Die Geschäftsstelle zieht die Mitgliederbeiträge von den Fachgesellschaften ein. Der angehende Präsident (Quästor) hat in der ersten Delegiertenversammlung des Jahres Rechnung abzulegen.

 

D.

Rechnungswesen und Rechnungsrevision

 

Art. 21

Die Verbindlichkeiten des Vereins werden gedeckt durch:
a) Mitgliederbeiträge
b) Freiwillige Beiträge
c) Spenden von Dritten
d) Ertrag des Vereinsvermögen

Art. 22 Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung der Vereinsmitglieder oder der Mitglieder des EA ist ausgeschlossen.
Art. 23

Die Delegiertenversammlung wählt zwei Rechnungsrevisoren oder beauftragt eine professionelle Revisionsstelle für die Dauer von in der Regel 3 Jahren. Die Jahresrechnung ist, bevor sie der Delegiertenversammlung vorgelegt wird, von den Rechnungsrevisoren zu kontrollieren. Diese erstattet der Delegiertenversammlung einen schriftlichen Bericht.

 

IV.

Wissenschaftliche Tätigkeiten

 

Art. 24 Die gemeinsamen wissenschaftlichen Tagungen finden mindestens einmal pro Jahr statt.
Art. 25

Der EA ernennt den Präsidenten der Jahrestagung, welcher seinerseits sein Organisationskomitee zusammensetzt und, in Übereinstimmung mit dem EA, den wissenschaftlichen Kongress organisiert.

Vorgeschlagenes Vorgehen:
Zwei Jahre im Voraus kontaktiert der Präsident der USGEB eine repräsentative Gruppe von 6 bis 10 Kollegen in der Stadt, welche für die Durchführung der Jahrestagung verantwortlich ist. Diese Gruppe schlägt dem EA einen geeigneten Präsidenten für die Organisation der Jahrestagung vor. Der Turnus (Genève, Basel, Lausanne, Bern, Fribourg/Neuchâtel, Zürich) kann durchbrochen werden, falls gute Gründe dafür vorliegen (Organisation in einer Nichtuniversitätsstadt, Kombination mit besonderem Anlass, etc.).

Art. 26

Jeder Fachgesellschaft steht das Recht zu, an der wissenschaftlichen Jahrestagung ein Plenum oder ein Symposium durchzuführen Der Präsident der Jahresversammlung klärt mit den Präsidenten der Fachgesellschften die Modalitäten einer solchen Teilnahme ab.

 

V.

Statutenänderungen, Auflösung des Vereins

 

Art. 27 Das Vorschlagsrecht für Statutenänderungen steht jeder Fachgesellschaft sowie dem EA zu. Die Vorschläge sind spätestens zwei Monate vor der Delegiertenversammlung, in welcher darüber entschieden werden soll, dem EA schriftlich und begründet einzureichen. Der EA hat die Anträge zu begutachten und der Delegiertenversammlung vorzulegen.
Art. 28 Die Auflösung des Vereins kann jederzeit durch Beschluss der Delegiertenversammlung oder durch Urabstimmung herbeigeführt werden. Der Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von mindestens 3/4 sämtlicher Delegierten (nicht nur anwesenden) und muss durch zwei gesonderte Delegiertenversammlung beschlossen werden. Ein Auflösungsantrag ist vom EA zu begutachten.
Art. 29

Im Falle der Auflösung des Vereins muss das Vereinsvermögen eine seiner ursprünglichen Bestimmung möglichst entsprechenden Verwendung erhalten, worüber die Delegiertenversammlung endgültig entscheidet. Die Mitglieder haben keinerlei Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

VI.

Schlussbestimmungen

 

Art. 30 1 Die vorliegenden Statuten treten mit dem Tag ihrer Genehmigung durch die Delegiertenversammlung in Kraft. Sie ersetzten jene vom 17. Mai 1969.

2 Also beschlossen an der Delegiertenversammlung vom 14. Mai 1971 in Zürich; der damalige Präsident Ewald R. Weibel und der damalige Sekretär Silvio Weidmann.
Art. 31

Statutenänderungen gemäss Beschluss der Delegiertenversammlung

vom 16. März 1983 in Fribourg,
vom 28. März 1984 in Zürich (Präsident P. Walter, Sekretär HJ Müller),
vom 24. März 1993 in Lausanne (Präsident B. Mach),
vom 25. Februar 2004 in Fribourg (Präsident S. Rusconi),
vom 15. Februar 2005 in Zürich (Präsident S. Rusconi),
vom 12. März 2007 in Basel (Präsident B. Erni).

 

 

 

 

Rechte und Pflichten der affiliierten Gesellschaften der Union schweizerischer Gesellschaften für experimentelle Biologie

(Ausführungsbestimmungen zu den Statuten der USGEB

   
I.

Allgemeines


Art. 1 Die Delegiertenversammlung der USGEB kann gemäss Art. 2 und 3 der revidierten Statuten vom 14. Mai 1971 Fachgesellschaften mit einer der USGEB verwandten Zielsetzung auf deren Gesuch hin zu affiliierten Mitgliedern der USGEB erklären. Die affiliierten Gesellschaften erklären sich bereit, die einschlägigen Bestimmungen der USGEB-Statuten und das vorliegende Reglement anzuerkennen. USGEB und affiliierte Gesellschaft bekunden damit ihren Willen zur Zusammenarbeit.
Art. 2

Die Affiliation wird in Form einer schriftlichen Vereinbarung dokumentarisch festgehalten, die von den Präsidenten und den Sekretären der Gesellschaft un der USGEB unterzeichnet wird.


II.

Delegierte der affiliierten Gesellschaften

 

Art. 3 Die affiliierten Gesellschaften bestimmen je einen Delegierten, der Sitz in der Delegiertenversammlung der USGEB hat. Er besitzt volles Stimmrecht in allen Belangen, die nicht die Struktur der USGEB betreffen (Art. 9 der Statuten).
Art. 4 Die Delegierten haben ein uneingeschränktes Antragsrecht für Traktanden der Delegiertenversammlung oder EA-Sitzungen. Diese Anträge sind dem Präsidenten der USGEB einzureichen.
Art. 5

Die Delegierten können an den Präsidenten der USGEB ein Gesuch um Einladung zur Teilnahme an EA-Sitzungen einreichen.

 

III.

Gegenseitige Information

 

Art. 6 Die Delegierten der affiliierten Gesellschaften erhalten die Traktandenlisten und Protokolle der Delegiertenversammlung der USGEB sowie die Protokolle von Exekutivausschuss-Sitzungen.
Art. 7 Sie erhalten ebenfalls die Bulletins der USGEB; die Anzahl zugesandter Exemplare wird durch Vereinbarung festgelegt.
Art. 8

Die affiliierten Gesellschaften lassen zur gegenseitigen Information dem Präsidenten der USGEB Protokolle, bzw. Auszüge derselben, ihrer Geschäftssitzungen zukommen und informieren die USGEB auf gleichem Wege über ihre Tätigkeiten (Tagungen etc.). Die USGEB wird gegebenfalls entsprechende Mitteilungen und Anzeigen ins Bulletin aufnehmen.

 

IV.

Jahresbeitrag

 

Art. 9

Der EA der USGEB bespricht mit den einzelnen affiliierten Gesellschften die jährliche von diesen an die USGEB zu entrichtenden Beiträge. Die Beiträge werden von der Delegiertenversammlung beschlossen.

 

V.

Beziehungen der Mitglieder der affiliierten Gesellschaften zur USGEB

 

Art. 11 Die Mitglieder der affiliierten Gesellschaften werden durch die affiliation nicht Mitglieder der USGEB; es stehen ihnen deshalb keine Rechte im Rahmen der USGEB zu.
Art. 12 Sie können aber gegen Bezahlung eines festzusetzenden Betrages das Bulletin abonnieren.
  Teilnahme an Tagungen:
Art. 13 An den USGEB-Jahresversammlungen kann grundsätzlich jedermann teilnehmen.
Art. 14

Den Mitgliedern der affiliierten Gesellschaften steht kein automatisches Recht zur Anmeldung von Vorträgen an diesen Versammlungen zu. Hingegen kann ihnen auf Gesuch hin ein Vortragsrecht von Fall zu Fall zugestanden werden. EA und Ortskomitee beschliessen darüber nach Massgabe der Verhältnisse (Zahl der Vorträge und verfügbare Zeit) und unter Prüfung der Frage, ob der angemeldete Vortrag in den Rahmen der experimentellen Biologie gehört oder von besonderem Interesse für die USGEB-Mitglieder ist. Sie konsultieren gegebenfalls den Delegierten der betreffenden affiliierten Gesellschaft.

 

VI.

Gemeinsam organisierte Tagungen und Kurse

 

Art. 15

Werden von der USGEB und einzelnen affiliierten Gesellschaften gemeinsam Tagungen, Symposien, Kurse etc. organisiert, so haben Mitglieder der USGEB und der betreffenden affiliierten Gesellschaft gleiche Rechte.

 

VII.

Schlussbestimmungen

 

Art. 16

1 Dieses Reglement gilt als Ergänzung der Statuten der USGEB, Aenderungen und Ergänzungen dieses Reglementes können von der Delegiertenversammlung beschlossen werden; die Delegierten der affiliierten Gesellschaften haben dabei Stimmrecht.
2 Also beschlossen an der Delegiertenversammlung vom 14. Mai 1971: der damalige Präsident Ewald R. Weibel und der damalige Sekretär Silvio Weidmann.

Hinweis: Aus Gründen der Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet, die weibliche Form ist jedoch stets mitgemeint.